Beliebigen Sound auf Sonos streamen unter Windows

Sonos ist ein tolles System, hat aber den entscheidenden Nachteil: ohne App läuft in der Regel nix. Hier kann man MP3s und lokale Inhalte auswählen, aber zum Beispiel ist es nicht direkt möglich irgendwas auf auf dem Sonos-System wiederzugeben. Wird die Musik-App nicht unterstützt oder will man den Radiosender im Browser aufrufen, Pech gehabt.

Da ich ab und zu mal Podcasts in der Küche wiedergeben möchte, habe ich etwas geschaut, wie ich mein Windows-Tablett zur Wiedergabe bewegen kann.

Die Lösung kommt in Form der kostenlosen Anwendung “StreamWhatYouHear”. Nach der Installation erscheint diese im Info-Bereich der Taskleiste. Die Optionen erscheinen im Menü, wenn man mit rechter Maustaste draufklickt. Zwar wird das Sonos-System direkt erkannt, aber aktiviert man das Streaming erscheint nur eine Fehlermeldung in der Sonos-App.

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Wäre auch zu einfach. Die Lösung liegt nun darin, den Stream der Anwendung als Radio-Sender in Sonos einzurichten.

Dazu geht man in die Einstellungen:

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Hier aktiviert man zuerst mal einen festen Port, damit sich dieser nicht jedes Mal ändert. Wer will kann auch die Option “Automaticaly run SWYH when I log in” aktivieren. Dann startet das Programm beim Systemstart. Neben dem festen Port ist eine feste IP auch hilfreich. Wer eine Fritz-Box hat kann dies recht einfach in den WLAN-Einstellungen vornehmen.

Nun benötigt man noch die URL des Streams. Diese bekommt man ebenfalls über das Symbol im Info-Bereich (Tools –> HTTP-Livestreaming):

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Diese kopieren wir und fügen diese in Sonos ein. Einen eigenen “Radio-Sender” kann man über das Menü “Verwalten” –> Radiosender hinzufügen anlegen.

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Nachdem der Sender angelegt ist, können wir jetzt den Sender abspielen indem man auf eigene Radio-Sender geht.

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Das war es auch schon. Alle Soundausgaben, sei es von Podcasts, der Spotify-App werden nun auch auf dem Sonos ausgegeben. Es gibt ein paar Sekunden Verzögerung, deswegen etwas Geduld, wenn man irgendwas startet.

Windows 8.1 Benutzer haben noch ein anderes Problem: Ton wird nun doppelt ausgegeben. Auf dem Gerät selbst und auf dem Sonos. Deaktiviert man die Tonausgabe hört dummerweise auch die Wiedergabe auf dem Sonos auf. Wer einen normalen PC hat, kann die Lautsprecher einfach ausstellen, auf Notebook oder Tablett ist das meist schwierig.

Dies scheint leider ein Bug zu sein. Workaround ist bisher nur einfach ein paar Kopfhörer oder ein Kopfhörerkabel auszuschließen.


TrafficWatcher für Windows

 

TrafficWatch heißt das kleine (kostenlose) Tool, welches Windows-Benutzern erlaubt die Internetverbindung des Rechners zu überwachen. Neben der aktuellen Auslastung, wird auch die Gesamtmenge der Daten überwacht. Somit hat man einen schnellen Überblick was so über die Leitung geht. Interessant für mobile Anwender die einen Überblick haben wollen, was über den mobilen Hotspot oder Internetstick drüber geht.

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Zusätzlich erfolgt eine Aufschlüsselung nach verschiedenen Dienste, wie Internetseiten, Mail oder auch Filesharing. Damit die Anwendung ihren Dienst tut, muss diese als Administrator gestartet werden. Beim ersten Start legt man noch die Geschwindigkeit der Internetleitung fest, das wars.

Hier geht es zum Download. Vor dem ersten Start muss noch WinPCap installiert werden. Link ist ebenfalls auf der Downloadseite.


DA-FormMaker 3.1 für Windows und OSX

Endlich ist es soweit: das große Update für den DA-FormMaker steht ab sofort zum Download bereit.

Neben zahlreichen kleineren Verbesserungen können jetzt, neben den klassischen Formularen, auch responsive Formulare erstellt werden. Diese passen sich automatisch an die verfügbare Bildschirmgröße an und sehen damit auch auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tabletts gut aus und lassen sich optimal benutzen.

Bestehende Formulare lassen sich mit wenigen Klicks umstellen.

Das Update ist für bestehende Benutzer wie immer kostenlos.

Update

Inzwischen steht die Version 3.1.1 zur Verfügung. Neben ein paar Fehlerkorrekturen kann jetzt die Spaltenbreite beim Bootstrap-Formular angepasst werden.


TuneBlade–Airplay unter Windows nutzen

AirPlay ist eine feine Sache für den Apple-Nutzer. Schnell kann man die aktuelle Audio-Wiedergabe auf einen externen Lautsprechersystem wiedergeben, sofern dieses Airplay unterstützt. Hat man sich ein solches angeschafft oder selbst gebaut, will man unter Umständen auch mal von einem Windows-Rechner die Audio-Wiedergabe starten.

IOS und OSX haben das eingebaut, unter Windows muss man softwaremäßig erst nachrüsten. Die Eine Lösung heißt TuneBlade.


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Die Software gibt es als kostenlose Basisversion. Diese kann zu zahlreichen OpenSource-Airplay-Lösungen (Kodi, XMBC, Shairport) kostenlos streamen. Kommerzielle Lösungen erfordern eine kostenpflichtige Lizenz, welche mit knappen 10 Dollar auch noch im preislichen Rahmen bleibt.

Nach der Installation nistet sich die Software im System-Tray von Windows ein. Hier werden auch die im Netzwerk verfügbaren Airplay Empfänger angezeigt. Nun noch das Wunschsystem auswählen, starten und schon startet die Wiedergabe. Generell wird wie bei Airplay üblich alles an Audio übertragen. Damit lässt sich jede Anwendung zur Tonausgabe mittels Airplay überreden.


Here Maps für IOS–jetzt mit Offline Navi

Here Maps gab es bereits vor einiger Zeit bereits einmal für IOS. Damals war die Qualität eher bescheiden. Die App war langsam und das Kartenmaterial machte zumindest auflösungstechnisch einen eher unaktuellen Eindruck.


Nun meldet sich Nokia mit einem Update zurück und diesmal schaut es besser aus. Die kostenlos App macht einen sehr guten Eindruck, das Kartenmaterial ist aktuell. Doch warum sollte man nun zu Here greifen, wo doch mit Apple Maps bereits eine vernünftige Kartenapp und Navigation vorinstalliert ist?

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Das hat man sich bei Nokia anscheinend auch gedacht und bietet ein zusätzlich Offline-Karten an. Bevor man sich an den Download machen kann, muss man sich allerdings zuerst bei Here registrieren. Nachdem der kostenlose Account angelegt ist, kann der Download beginnen.

Genug Speicherplatz vorausgesetzt installiert man sich gleich den ganzen Kontinent oder einzelne Länder. So spart man sich unterwegs Datenvolumen bzw. im Ausland teures Datenroaming. Die App lässt sich durch einen Schalter auch komplett offline betreiben. Ansonsten gibt es die üblichen Funktionen, wie Geschwindigkeitswarner und Verkehrsmeldungen.

Für eine kostenlose App auf jeden Fall einen Blick wert, besonders wenn man Karten offline nutzen will.

 

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Kurz vorgestellt: Homepagebau im Browser

Wer schnell eine Homepage benötigt, welche zudem noch ansprechend und professionell aussieht, ohne dass man Webdesign studiert hat, der greift für gewöhnlich zu einen der online verfügbaren Homepage-Baukästen. Und wer chronische Leere in seinem Portemonnaie hat, sucht möglichst auch noch einen kostenlosen Service.

Ein interessanter Kandidat darunter ist die Plattform Wix.com, welche mit Ihrem im Deutschen etwas ungewöhnlich klingenden Namen nicht direkt die Assoziationen zum Homepagebau und Web-Design weckt. Bemüht man jedoch das englisch-sprachige Dictionary so erfährt man schnell, dass wix eine Kurzform von wicked ist – Also wenn etwas cool, geil oder weniger umgangssprachlich, wenn es „stark beeindruckend“ ist.

Damit baut sich vor dem erstmaligen Besuch der Seite natürlich beim User eine gesteigerte Erwartungshaltung auf, welche der Dienstanbieter aber mit hochkarätigen, vielfältigen Homepage-Vorlagen bedient, um allen denkbaren Ansprüchen gerecht zu werden.

Die Startseite ist einfach und überschaulich eingerichtet und fröhliche drein schauende Menschen, die durchs Bild "sliden", vermiesen einem nicht den Tag. Man erfährt sofort worum es geht: "eigene kostenlose Homepage", "Einfach", "Schnell", "Ohne Vorkenntnisse". Und Stand März 2015 machen schon 60.6 Mio. Nutzer mit, wobei man hier natürlich nicht weiß, wie viele aktive User dahinter stecken. Trotzdem erkennt man an der hohen Zahl, dass es sich um einen global agierenden Anbieter handelt, der seine Kinderkrankheiten sicher schon lange hinter sich gelassen hat.

Anmelden kann man sich via Facebook- oder Google-Login Daten, was das Ganze recht komfortabel macht, oder man meldet sich mit einer separaten E-Mail Adresse an. Danach kann man sich gleich für eine Rubrik entscheiden, wie Blog, Design, Online-Shop, Fotografie u.v.m., um die passenden Homepage-Vorlagen angezeigt zu bekommen. Die dann präsentierten Homepage-Vorlagen wirken alle durchweg professionell und bei der Anzahl ist für so ziemlich jedes Thema etwas dabei. Im Eigenbau würde man selbst bei entsprechender Erfahrung mehrere Tage bis Wochen benötigen um solche Homepages auf die Beine zu stellen. Und was heutzutage auch nicht ganz unwichtig ist, man bekommt auch gleich die Vorschau fürs Smartphone angezeigt. Die Homepage-Vorlagen an sich sind alle in englischer Sprache gehalten, was aber kaum ein Problem darstellt, weil man intuitiv weiß, was z.B. in eine Navigationsleiste gehört und die Texte kurzerhand durch eigene Texte ersetzen kann.

Wählt man eine Vorschau aus, um diese zu bearbeiten, bekommt man erst mal ein Einführungsvideo gezeigt für den dann folgenden HTML-Editor, welches man aber getrost wegklicken kann, da die Bearbeitung relativ intuitiv ist. Es gibt auch einen mobilen Modus für die Bearbeitung, so dass man gleich sieht, wie die neue Homepage auf dem Smartphone daher kommt.

Für die Veröffentlichung von Webseiten erhält man prinzipiell eine Subdomain von wix.com mit seinem Benutzernamen in der Form:

http://benutzername.wix.com/

Da man mehrere Webseiten erstellen kann, schließt sich dann der Webseitenname hinten an der URL an in der folgenden Form

http://benutzername.wix.com/MeineWebseite1

http://benutzername.wix.com/MeineWebseite2

Es gibt auch die Möglichkeit die Webseite mit einer richtigen URL zu verknüpfen. Dafür wird aber ein Premiumpaket erforderlich, welches mit Abopreisen von ca. 4 bis 16 Euro/Monat, abhängig vom gewählten Leistungsumfang zu Buche schlägt. Auch dieser Anbieter kann nicht von Luft und Liebe leben! Mit dem Abo-Paketen kann man Speicherplatz und Bandbreite skalieren und Zusatzdienste, wie Online-Shop, Favicons oder Statistiken erhalten.

Somit ist der Homepage-Baukasten für alle, die mal schnell eine gut aussehende Homepage über den Browser zusammen basteln wollen ohne sich in die Abgründe von HTML, CSS, PHP, Java und Co. zu begeben, auf jeden Fall eine Erwägung wert.


HP Stream 7

 

Gerade mal 99 Euro kostet das Windows 8 Tablett Stream 7 von HP. Billig genug für einen Impulskauf für den Blick über den Tellerrand des IPad-Besitzers. 

Die Erwartungen an die Hardware waren nicht so hoch, für 99 Euro kann man nicht das erwarten, wie von einem 500 Euro Tablett. Trotzdem war es interessant zu sehen, wie sich das Tablett so schlägt.

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Hardware

Die Kernfrage bei einem Preis von 99 Euro ist, ob man halbwegs vernünftige Hardware bekommt, welche sich sinnvoll nutzen lässt. Kurze Antwort ja. Das Tablett ist mit 7 Zoll etwas kleiner als zum Bespiel das iPad-Mini.
Zu den technischen Daten: ein Intel Atom mit 1,33 Ghz., welchem 1GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Das Display löst mit 1280×800 Pixel auf. Es handelt sich um ein IPS-Display, welches recht blickwinkelstabil und einen sehr guten Eindruck hinterlässt. Der Touchscreen reagiert teilweise etwas ungenau und erkennt einen Klick an Stellen an denen man eigentlich eine Wischgeste ausführen wollte.
Der interne Speicher ist mit 32 GB ganz OK bemessen und lässt sich mit einer Micro-SD-Karte um bis zu 32GB erweitern. Vom internen Speicher bleiben nach Abzug von Windows und Rettungspartition knapp 22 GB übrig.
Leider muss zum Wechsel der SD-Karte die Rückseite abgenommen werden. Ein schneller Wechsel ist so nicht möglich. Der Deckel der Rückseite wirkt etwas spielig.
Das Gerät hat zwei Kameras in eher bescheidener Qualität, aber für die Skype Session reicht es.

Ansonsten ist das Tablett verarbeitungsmäßig ganz ok. Mit ca. 350g wiegt es in etwa soviel wie ein iPad Mini, wirkt aber dicker und schwerer.

Neben dem Tablett liegt ein USB-Netzteil und Ladekabel bei.

Schnittstellen findet man nicht viele. Ein Micro-USB-Anschluss und ein Kopfhöreranschluss das wars.
Der USB-Anschluss kann zum Laden und zum Anschluss von externen Geräten verwendet werden. USB-Sticks, Maus, Tastatur alles kein Problem. Gleichzeitig laden und USB-Geräte nutzen geht jedoch nicht.

Der Kopfhöreranschluss hat leider Störungen in Form von Rauschen und Knacksen. Dies scheint ein Serienproblem der Baureihe zu sein und kann nicht behoben werden. Sehr ärgerlich.

Einen Display-Anschluss vermisst man, aber das war wohl bei dem Preis nicht mehr drin. Trotzdem schade.

Die Akkulaufzeit wird mit 10 Stunden angegeben. Liegt aber je nachdem was man tut etwas drunter. Besonders im Standby wird gerne mal etwas mehr Strom verbraucht, wenn Windows meint Updates herunterladen zu müssen. Da das Tablett schnell bootet, empfiehlt es sich das Tablett ganz auszuschalten, wenn man es länger nicht benutzt. Unschön, aber zumindest bootet es recht flott.

Im Prinzip ist das Tablett ein normales Windows-Laptop ohne Tastatur.

Betriebssystem

Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 in der Bing Edition zum Einsatz. Diese gibt Microsoft kostenlos an die Hersteller heraus. Im Gegenzug ist Bing als Suchmaschine voreingestellt. Dies lässt sich ändern und sonst gibt es keine Einschränkungen.
Bislang hatte ich nur Erfahrung mit Windows 8 auf dem Desktop. Hier wirken die Kacheln reichlich deplatziert. Auf normalen Monitoren sind die Kacheln einfach zu groß und für die Steuerung mit Maus und Tastatur schlicht ungeeignet.
Auf dem kleinen Touchscreen hingegen lässt sich damit gut arbeiten. Bedenken bzgl. der Leistung der Hardware sind schnell zerstreut, nichts ruckelt und lange Wartezeiten gibt es ebenfalls nicht. Auch 3D-Spiele aus dem App-Store laufen ohne Ruckler.

Neben dem Kachelmodus kann man jederzeit auf den normalen Windows-Desktop wechseln. Dies ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits ist es praktisch den Modus zu haben, allerdings ist es sehr schwierig den Modus ohne Maus und Tastatur zu nutzen. So kann man mal eben die Desktop-Version von Dropbox installieren, welche den Vorteil hat alle Dateien auch offline zur Verfügung zu stellen. Auch die grundsätzlich Einrichtung des Systems geht mit Maus und Tastatur schneller voran als mit Touch.

Apps

Die Auswahl an Apps ist in der Tat geringer als unter Android und IOS. Trotzdem ist der Windows-Store gut gefüllt. Hier und da vermisst man die ein oder andere App wenn man von einem anderen Betriebssystem kommt. Positiv: es gibt Testversionen.

Vergleich mit dem iPad

OK, der Vergleich von einem 100 Euro Tablett mit einem iPad für knapp 500 Euro ist nicht gerade fair. Aber da ich nun mal ein Ipad habe vergleiche ich die beiden natürlich. Hardwaremäßig merkt man den Unterschied besonders. Der Bildschirm ist ist in Sachen Touch und Darstellung unterlegen, von der Auflösung ganz zu schweigen. Auch haptisch merkt man die Unterschiede. Trotzdem macht es Spaß mit dem Gerät zu arbeiten und es zu benutzen. Softwaremäßig muss sich Windows nicht hinter IOS verstecken. Während das Ipad eigentlich nur ein größeres IPhone ist, hat man hier einen kompletten Windows-Rechner mit allen Vorteilen und Nachteilen. Besonders positiv ist der Zugriff auf das Dateisystem. Jede Datei kann von einem anderen Programm geöffnet werden.
Und natürlich lässt sich jede Windows-Software auf dem System installieren. Alte DOS-Spiele in der DOS-Box kein Problem. Auch Command&Conquer, Age of Empires ließen sich ohne Probleme zum Laufen bringen. Wer also mehr als vorgefertigte Sachen nutzen will, hat hier keine Probleme.
Apps gibt es natürlich im App Store von IOS wesentlich mehr. Hier bleibt die Hoffnung, dass es mit der Zeit auch unter Windows mehr werden.

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Fazit

Insgesamt bin ich positiv überrascht vom Tablett. Besonders in Hinblick auf den Preis ist es interessant, dass man auch für wenig Geld mittlerweile ganz brauchbare Technik bekommt. Wer ein günstiges Tablett sucht um Abends auf der Couch zu surfen wird hier genauso fündig wie der Bastler, der seine eigenen Anwendungen oder meinetwegen alte Spiele zum Laufen bekommen will. Die Freiheit hat natürlich seinen Preis: Windows ist insgesamt etwas komplizierter zu bedienen. Hier fehlt der reine Tablett Modus, der unbedarfte Benutzer wird mit dem Desktop-Modus auf einem 7 Zoll Gerät wenig anfangen können. Windows 10 so hört man soll viele Probleme lösen.

Wer also ein günstiges Tablett sucht kann hier problemlos zugreifen.

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Online HTML nach Markdown Konverter

Markdown verwende ich recht häufig für kurze Dokumentationen, Besprechungsprotokolle etc. Auch auf eKiwi.de kommt Markdown im Einsatz, zahlreiche Seiten sind in Markdown geschrieben und werden beim Aufruf in HTML gerendert. Der Vorteil: Markdown lässt sich schneller schreiben als HTML. Als reines Textformat sind diese mit jedem Editor leicht lesbar. 

Die Konvertierung von Markdown nach HTML ist der Standard. Doch was ist was man es in die umkehrte Richtung benötigt?

Heute ein kleiner Online-Tool-Tipp: einen Konverter von HTML nach Markdown. Statt dem manuellen Umwandeln, pastet man einfach den HTML-Code, drückt einen Button und erhält den passenden Markdown-Code:

MarkdownConverter


VeraCrypt–TrueCrypt Nachfolger für Windows, OSX und Linux

Leider wurde ja TrueCrypt letztes Jahr plötzlich eingestellt. Die genauen Umstände sind immer noch im Dunkeln. Von NSA bis hin zur spontanten Unlust der Programmierer ranken sich die Gerüchte. In jedem Fall war es auf einmal schwieriger, die eigenen Daten zu veschlüsseln und damit zu schützen. Zwar bieten alle modernen Betriebssysteme inzwischen Verschlüsselung an, leider ist das dann aber oft nur auf der jeweiligen Plattform nutzbar.

TrueCrypt gab es für jede Plattform und einen Container konnte man so überall geöffnet bekommen. Ideal.

Nun zu den guten Nachrichten: mit VeraCrypt steht ein passabler Nachfolger von Truecrypt bereit. Die Software basiert auf TrueCrypt und wurde neben etwas Kosmetik, laut Hersteller, an entscheidenden Stellen kryptografisch verbessert. Leider fehlen hier noch unabhängige Gutachten bzw. Expertenmeinungen, aber besser als nichts und zumindest findet man bisher noch keine negativen Kritiken was die Sicherheit angeht.

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Die Programmoberfläche wurde etwas modernisiert. Ansonsten sieht und verhält sich die Software wie das Original. Man findet sich schnell zurück. TrueCrypt-Container lassen sich, laut Homepage öffnen. Das konnte ich leider nicht mehr testen, da ich bereits alle alten Container entschlüsselt habe.

Von den Funktionen verhält sich die Software ebenfalls wie das “Original”. Neben Containern, lassen sich auch ganze Partitionen oder das System verschlüsseln. Zumindest unter Windows.

Ansonsten sind es gute Nachrichten, dass endlich eine neue, plattformunabhängige Verschlüsselungssoftware verfügbar ist. Gerade bei Laptops oder mobilen Datenträgern und USB-Sticks sorgt eine Verschlüsselung für ein ruhiges Gewissen falls das Gerät mal abhanden kommt. Die Software selbst ist kostenlos und um Spenden wird gebeten.


TinyTask–Makrorecorder für Windows

Ab und zu muss kommt man in die Verlegenheit wiederholende Vorgänge am PC durchführen: Klicke hier hin, gebe XY ein und drücke Enter. Das ganze vielleicht 100 mal hintereinander.

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Dies lässt sich unter Windows recht leicht automatisieren. „TinyTask“ heißt das kleine kostenlose Tool, welches sich, ohne Installation als PortableApp, schnell auf das System bringen lässt.
Nach dem Start öffnet sich ein kleines Fenster. Hier ist der Name „Tiny“ Programm. Makros lassen sich schnell aufzeichnen und anschließend abspielen. Wahlweise mit einer bestimmten Anzahl an Wiederholungen oder auch mit hoher Geschwindigkeit. Wer Fenster und Aktionen geschickt kombiniert kann jede Menge Zeit bei gleichen Aufgaben sparen.
Makros lassen sich nicht nur speichern und laden, sondern auch als ausführbare EXE-Datei exportieren.