FreeMake Video Downloader

Um Videos von Youtube und anderen Videoplattformen herunterladen, kann man auf zahlreiche Online-Tools zurückgreifen. Wer die Internetsuche anwirft findet da zahlreiche Anbieter.

Für den gelegentlichen Download ist das genug. Wer das öfter macht, freut sich über das kostenlose Tool “FreeMake Video Downloader”. Nach der Installation und Start öffnet sich die GUI und alles was man noch tun muss ist den Link vom Video über den Button einzufügen.

Nun noch die gewünschte Qualität, Format und Speicherort festlegen und schon beginnt der Download. Ein Download ist, sofern das Video das hergibt, bis Full-HD möglich.

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Die Downloads gehen zügig von statten, hängt aber natürlich auch von der Plattform ab. Neben Youtube, Vimeo, Vevo und Facebook werden laut Hersteller über “10.000” Webseiten unterstützt. Na dann!

Aufpassen muss man etwas bei der Installation: Die Software ist zwar kostenlos, aber auch dieser Hersteller will Geld verdienen. So wird bei der Installation angeboten andere Software zu installieren. Wer das nicht möchte, sollte etwas aufpassen. Benutzerdefinierte Installation auswählen und schon kann diese Softwarebeigaben abwählen.

Ich halte von solchen Beigaben nicht soviel. Alternativ besteht die Möglichkeit auch einfach ein paar Euro in die Kasse von FreeMake einzuwerfen, was meiner Meinung nach die bessere Wahl ist.


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TripMode für OSX–Datenverkehr für Apps beschränken

Mit MacBook und Co lässt es sich unterwegs fein arbeiten. In der Regel braucht man dazu natürlich auch Internet und sofern gerade kein Hotspot in der Nähe ist, verbindet man Notebook eben mit dem mobilen Hotspot im Smartphone.

Hier beginnt das Problem: kaum ist man Online erkennen das alle Programme inklusive Betriebssystem und fangen an am Internet zu nuckeln. Dropbox lädt Daten hoch und runter, OSX lädt brav das neue XCode, die iCloud wird befüllt und auch der Browser zieht sein automatisches Update gleich mit.


Dank der heutigen LTE-Geschwindigigkeiten ist das Inklusiv-Volumen auch ratz fatz weg.

Dabei wollte man nur mal kurz Mails abholen! Was fehlt, ist eine Möglichkeit den Zugriff auf das Internet in solch einem Szenario einzuschränken. Windows 8 macht es vor und bietet die Möglichkeit Verbindungen als “getaktet” zu markieren und so das gröbste an Datensaugerei zu beschränken.

Da OSX das von Haus aus nicht bietet, stößt die Anwendung “TripMode” in diese Lücke:

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Ist die Anwendung installiert ist Internet erst mal blockiert. Anschließend kann man einzelne Anwendungen freischalten und so kontrollieren wer das Internet nutzen darf. Die Anwendung ist kostenpflichtig, eine kostenlose Testversion ist verfügbar. Der Preis ist mit 5 Dollar zur Einführung ebenfalls in benutzerfreundlichen Regionen.

Das Geld hat man zumindest schnell durch gespartes Datenvolumen wieder drinnen.


Ein privates Großprojekt: Handy- und Tarifauswahl

Das Paradox des Fortschritts ereilt einen oft, wenn es wieder mal darum geht eine Entscheidung zu treffen…und zwar eine fundierte Entscheidung, von der man sich einbildet das Optimum gefunden zu haben. Einerseits machen der Fortschritt und die Technik einem das Leben in vielen Dingen einfacher und bequemer. Andererseits sieht man sich in seiner natürlichen Beschränktheit einer Fülle von wichtigen und unwichtigen Informationen gegenüber und dazu noch einer riesigen Auswahl. Das darin zu findende Optimum ist allzu oft dann aber nur ein lokales Optimum und ganz sicher ist es nur ein temporäres. Aber was soll die Sinniererei über die neuen Leiden des Homo sapiens? Die Entscheidung ein neues Smartphone zu erwerben mit dem passenden Tarif gleicht dem "Lost in the jungle". Läuft man einfach gedankenlos los und greift zum erst besten Phone und Tarif bleibt eine bittere Ungewissheit, dass die Gebühren am Konto, wie genossene toxische Pflanzen des Dschungels an der Gesundheit zehren. Also hat man den Antrieb und Ehrgeiz die nagende Ungewissheit mit fundierten Entscheidungen, Abwägungen, Pro und Kontras zu minimieren. Und schon ist wieder ein kleines Privatprojekt entstanden in welchem, ob schriftlich oder nur gedanklich festgehalten, wie bei den großen Unternehmen erst einmal eine Vorstudie gemacht wird, welcher sich die Anforderungsspezifikation anschließt gefolgt von der Anfrage am Markt 😉

Vorstudie

Die Vorstudie läuft dann meist so ab, dass man ziellos im Internet surft, sich hier und da umschaut, was es dann zurzeit auf dem Mobilen Markt gibt. Was ist aktuell an Smartphones? Was können die Dinger so? Wo liegt der Investitionsrahmen? Man spricht mit Freunden und Bekannten über deren Erfahrungen mit Telko-Anbietern, über deren Unzufriedenheit mit dem Netzausbau oder wie gut sich das neue iPhone6 in der Hosentasche dem Körper anschmiegt. Hier kann man schnell ein bisschen Knowledge aufbauen, wenn man mit dem Abkürzungswahnsinn konfrontiert wird, wie GPRS, App, UMTS, T9, LTE, HTC, NFC, USB und UVP. Aber wer hat dazu schon immer die Muße, wenn man nur Telefonieren möchte?


Anforderungsspezifikation

Nachdem man nun einen groben Überblick hat und ungefähr weiß wo das obere und untere Preisende ist, müssen sich nun die eigenen Anforderungen herauskristallisieren im Einklang mit dem eigenen finanziellen Budget. Was will ich? Was brauch ich jetzt? Was brauch ich ggf. in naher Zukunft? Was soll das Kosten? Was soll es können? Diese Fragen gilt es immer wieder gegeneinander abzuwägen und zu gewichten. Am Ende steht vielleicht auf der Liste:

  • Budget Anschaffung = mein Sparschwein = 100 EUR
  • monatlich abdrücken 30 EUR möglich
  • Mobiles Internet mit Flat und Apps sind ein Muss
  • NFC? Was ist das? Brauch ich nicht!
  • Hohe Auflösung beim Display? Wäre nett aber kein Muss.
  • Gute Kamera? Nett, aber meine alte Kompaktkamera tut es auch.
  • Touch muss sein
  • Betriebssystem Android
  • usw.

Die Anfrage

Wer sich in dieser Form im Klaren darüber wird was er braucht, will und kann ist bereit für den nächsten Schritt. Und das Dickicht im Dschungel lichtet sich, da die Auswahl nun nur noch auf einen Bruchteil eingeschränkt ist. Jetzt kann man bei seiner Auswahl noch ein wenig variieren. Hat man ein konkretes Modell im Hinterkopf kann man schauen, bei welchem Anbieter man den besten Tarif bekommt. Hat man sich schon auf einen Mobilfunkanbieter festgenagelt, kann man dort das optimale Smartphone gegen den optimalen Tarif abwägen.

Fazit

Es kann sich lohnen ein paar gesunde Gedanken bei vertretbarem Zeitaufwand zu machen über das was man will und eigentlich braucht. Denn so können ggf. ein paar Euro übrig bleiben für die Dinge die man wirklich im Leben braucht. Nur sollte man auch nicht in den Optimierungswahn verfallen, wo man vor lauter Input überhaupt nicht mehr fähig ist eine Entscheidung zu fällen und nachts vom kratzfesten Gorilla Glass, QuadCore und AMOLED träumt.


NAS Ordner für Sonos verfügbar machen

Seit kurzem nenne ich eine QNAP NAS (TS-251) und seit längerem ein Sonos-System mein Eigen. Mit beiden Produkten bin ich bisher außerordentlich zufrieden. Und es ist wohl evident, dass man seine tolle NAS mit all der gespeicherten Musik als Streaming-Quelle für seine Netzwerklautsprecher einsetzen möchte. Nur leider bin ich auf ein kleines Problem gestoßen, was mir das Streaming-Vergnügen erst mal etwas verbittert hat. Nach dem erfolgreichen Einrichten des Musik-Ordners wurde beim Versuch ein Titel abzuspielen immer die Meldung “Unable to add tracks to the Queue.” bzw. “Hinzufügen von Titeln zur Liste nicht möglich.” angezeigt. Aber erst einmal sei kurz erläutert wie man einen Ordner auf einem Netzwerkspeicher für Sonos verfügbar macht

Einrichten eines Netzwerkordners für Sonos

Als Erstes öffnet man für das Einrichten des Netzwerkordners den Sonos-Controller oder die Sonos-App auf seinem PC oder Mac. Im Folgenden Beispiel ist es anhand des MAC dargestellt.

Über das Menü wählt man “Manage –> Music Library Settings…” bzw. “Einstellungen –> Musikbibliothek verwalten –> Musikbibliothek einrichten”.

music_library_settings

Über die sich dann öffnenden Einstellungen fügt man über den Plus-Button eine neue Library bzw. Ordner hinzu.

de_music_library_settings2

 

Für die Einbindung eines Ordners von einem Netzwerkspeicher wählt man nun die Dritte Option: “On a networked device such as a network attached storage (NAS) drive.”

select_network_device

 

Nachfolgend gibt man den Pfad zu dem Netzwerkordner ein. Um die NAS anzusprechen kann man im lokalen Netzwerk entweder den Computernamen der NAS verwenden oder man verwendet die IP-Adresse der NAS im Netzwerk gefolgt vom Pfad zu dem entsprechenden Musik-Ordner.

path_input

 

Dann gibt man noch den Benutzernamen und das Passwort ein, welche für den Zugriff auf die NAS erforderlich sind und schon ist die neue Music-Library eingerichtet. Es folgt dann noch eine Meldung, dass die Bibliothek aktualisiert wird und dass dieser Vorgang einige Minuten dauern kann. Ist die Aktualisierung abgeschlossen, sollte der Zugriff auf das Musik-Gut möglich sein.

input_userdata

 

Problem beim Abspielen vom NAS-Ordner beheben

Aber der Zugriff ist leider nicht so intuitiv möglich, wie man sich das vorstellt. Man würde meinen man wählt unter “Select a Music Source” die NAS aus (im Bild unten gelb eingekreist), woraufhin auch alle sich dahinter verbergenden Musiktitel angezeigt werden. Klickt man nun auf einen solchen erhält man die schon erwähnte Fehlermeldung “Unable to add tracks to the Queue.” bzw. “Hinzufügen von Titeln zur Liste nicht möglich.” Ich weiß nicht, was es damit auf sich hat oder ob das ein Bug in der Sonos-App ist. Jedenfalls, wenn man über die “Music Library –> Folders” bzw. “Bibliothek –> Ordner” geht (grün eingekreist) und dort seinen NAS-Ordner auswählt, bekommt man ebenfalls die Titel angezeigt und kann diese dann auch per Klick der Wiedergabeliste hinzufügen. Und schon dudelt Sonos die wohlklingende Lieblingsmusik.
Gleiche Vorgehensweise gilt trifft auch auf die mobilen Apps fürs iPhone oder iPad zu.

sonos_center


Beliebigen Sound auf Sonos streamen unter Windows

Sonos ist ein tolles System, hat aber den entscheidenden Nachteil: ohne App läuft in der Regel nix. Hier kann man MP3s und lokale Inhalte auswählen, aber zum Beispiel ist es nicht direkt möglich irgendwas auf auf dem Sonos-System wiederzugeben. Wird die Musik-App nicht unterstützt oder will man den Radiosender im Browser aufrufen, Pech gehabt.

Da ich ab und zu mal Podcasts in der Küche wiedergeben möchte, habe ich etwas geschaut, wie ich mein Windows-Tablett zur Wiedergabe bewegen kann.

Die Lösung kommt in Form der kostenlosen Anwendung “StreamWhatYouHear”. Nach der Installation erscheint diese im Info-Bereich der Taskleiste. Die Optionen erscheinen im Menü, wenn man mit rechter Maustaste draufklickt. Zwar wird das Sonos-System direkt erkannt, aber aktiviert man das Streaming erscheint nur eine Fehlermeldung in der Sonos-App.

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Wäre auch zu einfach. Die Lösung liegt nun darin, den Stream der Anwendung als Radio-Sender in Sonos einzurichten.

Dazu geht man in die Einstellungen:

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Hier aktiviert man zuerst mal einen festen Port, damit sich dieser nicht jedes Mal ändert. Wer will kann auch die Option “Automaticaly run SWYH when I log in” aktivieren. Dann startet das Programm beim Systemstart. Neben dem festen Port ist eine feste IP auch hilfreich. Wer eine Fritz-Box hat kann dies recht einfach in den WLAN-Einstellungen vornehmen.

Nun benötigt man noch die URL des Streams. Diese bekommt man ebenfalls über das Symbol im Info-Bereich (Tools –> HTTP-Livestreaming):

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Diese kopieren wir und fügen diese in Sonos ein. Einen eigenen “Radio-Sender” kann man über das Menü “Verwalten” –> Radiosender hinzufügen anlegen.

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Nachdem der Sender angelegt ist, können wir jetzt den Sender abspielen indem man auf eigene Radio-Sender geht.

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Das war es auch schon. Alle Soundausgaben, sei es von Podcasts, der Spotify-App werden nun auch auf dem Sonos ausgegeben. Es gibt ein paar Sekunden Verzögerung, deswegen etwas Geduld, wenn man irgendwas startet.

Windows 8.1 Benutzer haben noch ein anderes Problem: Ton wird nun doppelt ausgegeben. Auf dem Gerät selbst und auf dem Sonos. Deaktiviert man die Tonausgabe hört dummerweise auch die Wiedergabe auf dem Sonos auf. Wer einen normalen PC hat, kann die Lautsprecher einfach ausstellen, auf Notebook oder Tablett ist das meist schwierig.

Dies scheint leider ein Bug zu sein. Workaround ist bisher nur einfach ein paar Kopfhörer oder ein Kopfhörerkabel auszuschließen.


TrafficWatcher für Windows

 

TrafficWatch heißt das kleine (kostenlose) Tool, welches Windows-Benutzern erlaubt die Internetverbindung des Rechners zu überwachen. Neben der aktuellen Auslastung, wird auch die Gesamtmenge der Daten überwacht. Somit hat man einen schnellen Überblick was so über die Leitung geht. Interessant für mobile Anwender die einen Überblick haben wollen, was über den mobilen Hotspot oder Internetstick drüber geht.

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Zusätzlich erfolgt eine Aufschlüsselung nach verschiedenen Dienste, wie Internetseiten, Mail oder auch Filesharing. Damit die Anwendung ihren Dienst tut, muss diese als Administrator gestartet werden. Beim ersten Start legt man noch die Geschwindigkeit der Internetleitung fest, das wars.

Hier geht es zum Download. Vor dem ersten Start muss noch WinPCap installiert werden. Link ist ebenfalls auf der Downloadseite.


DA-FormMaker 3.1 für Windows und OSX

Endlich ist es soweit: das große Update für den DA-FormMaker steht ab sofort zum Download bereit.

Neben zahlreichen kleineren Verbesserungen können jetzt, neben den klassischen Formularen, auch responsive Formulare erstellt werden. Diese passen sich automatisch an die verfügbare Bildschirmgröße an und sehen damit auch auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tabletts gut aus und lassen sich optimal benutzen.

Bestehende Formulare lassen sich mit wenigen Klicks umstellen.

Das Update ist für bestehende Benutzer wie immer kostenlos.

Update

Inzwischen steht die Version 3.1.1 zur Verfügung. Neben ein paar Fehlerkorrekturen kann jetzt die Spaltenbreite beim Bootstrap-Formular angepasst werden.


TuneBlade–Airplay unter Windows nutzen

AirPlay ist eine feine Sache für den Apple-Nutzer. Schnell kann man die aktuelle Audio-Wiedergabe auf einen externen Lautsprechersystem wiedergeben, sofern dieses Airplay unterstützt. Hat man sich ein solches angeschafft oder selbst gebaut, will man unter Umständen auch mal von einem Windows-Rechner die Audio-Wiedergabe starten.

IOS und OSX haben das eingebaut, unter Windows muss man softwaremäßig erst nachrüsten. Die Eine Lösung heißt TuneBlade.

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Die Software gibt es als kostenlose Basisversion. Diese kann zu zahlreichen OpenSource-Airplay-Lösungen (Kodi, XMBC, Shairport) kostenlos streamen. Kommerzielle Lösungen erfordern eine kostenpflichtige Lizenz, welche mit knappen 10 Dollar auch noch im preislichen Rahmen bleibt.

Nach der Installation nistet sich die Software im System-Tray von Windows ein. Hier werden auch die im Netzwerk verfügbaren Airplay Empfänger angezeigt. Nun noch das Wunschsystem auswählen, starten und schon startet die Wiedergabe. Generell wird wie bei Airplay üblich alles an Audio übertragen. Damit lässt sich jede Anwendung zur Tonausgabe mittels Airplay überreden.


Here Maps für IOS–jetzt mit Offline Navi

Here Maps gab es bereits vor einiger Zeit bereits einmal für IOS. Damals war die Qualität eher bescheiden. Die App war langsam und das Kartenmaterial machte zumindest auflösungstechnisch einen eher unaktuellen Eindruck.

Nun meldet sich Nokia mit einem Update zurück und diesmal schaut es besser aus. Die kostenlos App macht einen sehr guten Eindruck, das Kartenmaterial ist aktuell. Doch warum sollte man nun zu Here greifen, wo doch mit Apple Maps bereits eine vernünftige Kartenapp und Navigation vorinstalliert ist?

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Das hat man sich bei Nokia anscheinend auch gedacht und bietet ein zusätzlich Offline-Karten an. Bevor man sich an den Download machen kann, muss man sich allerdings zuerst bei Here registrieren. Nachdem der kostenlose Account angelegt ist, kann der Download beginnen.

Genug Speicherplatz vorausgesetzt installiert man sich gleich den ganzen Kontinent oder einzelne Länder. So spart man sich unterwegs Datenvolumen bzw. im Ausland teures Datenroaming. Die App lässt sich durch einen Schalter auch komplett offline betreiben. Ansonsten gibt es die üblichen Funktionen, wie Geschwindigkeitswarner und Verkehrsmeldungen.

Für eine kostenlose App auf jeden Fall einen Blick wert, besonders wenn man Karten offline nutzen will.

 

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Kurz vorgestellt: Homepagebau im Browser

Wer schnell eine Homepage benötigt, welche zudem noch ansprechend und professionell aussieht, ohne dass man Webdesign studiert hat, der greift für gewöhnlich zu einen der online verfügbaren Homepage-Baukästen. Und wer chronische Leere in seinem Portemonnaie hat, sucht möglichst auch noch einen kostenlosen Service.

Ein interessanter Kandidat darunter ist die Plattform Wix.com, welche mit Ihrem im Deutschen etwas ungewöhnlich klingenden Namen nicht direkt die Assoziationen zum Homepagebau und Web-Design weckt. Bemüht man jedoch das englisch-sprachige Dictionary so erfährt man schnell, dass wix eine Kurzform von wicked ist – Also wenn etwas cool, geil oder weniger umgangssprachlich, wenn es „stark beeindruckend“ ist.

Damit baut sich vor dem erstmaligen Besuch der Seite natürlich beim User eine gesteigerte Erwartungshaltung auf, welche der Dienstanbieter aber mit hochkarätigen, vielfältigen Homepage-Vorlagen bedient, um allen denkbaren Ansprüchen gerecht zu werden.

Die Startseite ist einfach und überschaulich eingerichtet und fröhliche drein schauende Menschen, die durchs Bild "sliden", vermiesen einem nicht den Tag. Man erfährt sofort worum es geht: "eigene kostenlose Homepage", "Einfach", "Schnell", "Ohne Vorkenntnisse". Und Stand März 2015 machen schon 60.6 Mio. Nutzer mit, wobei man hier natürlich nicht weiß, wie viele aktive User dahinter stecken. Trotzdem erkennt man an der hohen Zahl, dass es sich um einen global agierenden Anbieter handelt, der seine Kinderkrankheiten sicher schon lange hinter sich gelassen hat.

Anmelden kann man sich via Facebook- oder Google-Login Daten, was das Ganze recht komfortabel macht, oder man meldet sich mit einer separaten E-Mail Adresse an. Danach kann man sich gleich für eine Rubrik entscheiden, wie Blog, Design, Online-Shop, Fotografie u.v.m., um die passenden Homepage-Vorlagen angezeigt zu bekommen. Die dann präsentierten Homepage-Vorlagen wirken alle durchweg professionell und bei der Anzahl ist für so ziemlich jedes Thema etwas dabei. Im Eigenbau würde man selbst bei entsprechender Erfahrung mehrere Tage bis Wochen benötigen um solche Homepages auf die Beine zu stellen. Und was heutzutage auch nicht ganz unwichtig ist, man bekommt auch gleich die Vorschau fürs Smartphone angezeigt. Die Homepage-Vorlagen an sich sind alle in englischer Sprache gehalten, was aber kaum ein Problem darstellt, weil man intuitiv weiß, was z.B. in eine Navigationsleiste gehört und die Texte kurzerhand durch eigene Texte ersetzen kann.

Wählt man eine Vorschau aus, um diese zu bearbeiten, bekommt man erst mal ein Einführungsvideo gezeigt für den dann folgenden HTML-Editor, welches man aber getrost wegklicken kann, da die Bearbeitung relativ intuitiv ist. Es gibt auch einen mobilen Modus für die Bearbeitung, so dass man gleich sieht, wie die neue Homepage auf dem Smartphone daher kommt.

Für die Veröffentlichung von Webseiten erhält man prinzipiell eine Subdomain von wix.com mit seinem Benutzernamen in der Form:

http://benutzername.wix.com/

Da man mehrere Webseiten erstellen kann, schließt sich dann der Webseitenname hinten an der URL an in der folgenden Form

http://benutzername.wix.com/MeineWebseite1

http://benutzername.wix.com/MeineWebseite2

Es gibt auch die Möglichkeit die Webseite mit einer richtigen URL zu verknüpfen. Dafür wird aber ein Premiumpaket erforderlich, welches mit Abopreisen von ca. 4 bis 16 Euro/Monat, abhängig vom gewählten Leistungsumfang zu Buche schlägt. Auch dieser Anbieter kann nicht von Luft und Liebe leben! Mit dem Abo-Paketen kann man Speicherplatz und Bandbreite skalieren und Zusatzdienste, wie Online-Shop, Favicons oder Statistiken erhalten.

Somit ist der Homepage-Baukasten für alle, die mal schnell eine gut aussehende Homepage über den Browser zusammen basteln wollen ohne sich in die Abgründe von HTML, CSS, PHP, Java und Co. zu begeben, auf jeden Fall eine Erwägung wert.