CSS Shapes Editor für Google Chrome

Mittels CSS-Shapes lassen sich zum Beispiel Bilder besser in den Textfluss integrieren, bzw. man kann selbst festlegen, wie der Text eine Grafik umfließt. Hier ein Beispiel:

Shape1

Im Code sieht das obere Beispiel so aus:

<img src="remote.png" align="left” style="shape-outside: polygon(0px 0px, 180px 16px, 365px 501px, 0px 506px);">

Die CSS-Shape ist als Polygon definiert. Allerdings ist es nicht gerade einfach die Werte von Hand festzulegen und im Code festzulegen. Eine Hilfestellung bietet sich hier in Form eines Google Chrome-Plugins an, dem “CSS Shapes Editor”. 

Nachdem das Plugin installiert ist, klickt man mit rechter Maustaste auf das gewünschte Element und wählt den Menüpunkt “Inspect Element” aus:

Inspect Element

Es öffnen sich die Entwickler-Tools. Durch Klicken auf den >> Button kann man den “Shapes”-Editor auswählen und durch Klick auf das Plus Icon dem Element die gewünschte Shape-Form hinzufügen. Zur Auswahl stehen Kreis, Ellipse und das Polygon:


Entwickler-Tools

Hat man die gewünschte Form hinzugefügt, klickt man auf den Zeiger (Pointer) neben dem Plus. Anschließend kann man die Form im Browser-Fenster bearbeiten.

Form bearbeiten

Änderungen werden direkt sichtbar. Ist das Ergebnis wie man es sich wünscht, kopiert man nur noch den Quelltext heraus. Eine Besonderheit gibt es zu beachten, bei mir hat der Editor nur funktioniert mit Dateien die auf einem Webserver lagen. Mit einer lokalen Datei funktionierte der Editor nicht. Also ggf. die HTML-Dateien einfach schonmal auf den Webspace kopieren.

Ich habe noch ein kleines Video erstellt, welches die Bedienung beschreibt:

Obwohl CSS-Shapes eine super Sache sind, funktionieren diese derzeit nicht in allen Browser. Google Chrome und Opera unterstützen diese. Firefox, Safari und Internet Explorer ignorieren diese bisher. 


WikiWand – Wikipedia in schön

Heute ein kleiner Plugin-Tipp für Leute die gerne auf Wikipedia Artikel lesen und den Chrome- verwenden: WikiWand. Einmal installiert wird anstelle dem Standarddesign die Inhalte in modernem und schicken Design angezeigt.

WikiWand

Das Design ist deutlich lesbarer als das Original. Die Zeilenlänge ist geringer und die Typografie besser als im Original. Besonders auf einem großen Monitor und einem maximierten Browser wird es schnell unübersichtlich. 


Zum Vergleich:

Wikipedia Original

Wer andere Browser verwendet kann Wikipedia direkt auf der Wikiwand-Seite nutzen. Das Plugin hat den Vorteil, dass es direkt alle Wikipedia-Links und Inhalte automatisch anpasst. Schriftart, Schriftgröße und Zeilenlänge kann man zudem konfigurieren.

Was mir besonders gefällt, neben dem neuen Design wird am linken Rand das Inhaltsverzeichnis des Artikels angezeigt. So kann man viel leichter im Artikel navigieren. 


TextExpander für OSX für 16,99 $

Ich bekomme recht viele E-Mails von Nutzern unserer Software. Oft sind es gleiche oder ähnliche Anfragen, welche mit einem Standardtext beantwortet werden können. Auch andere Texte wiederholen sich bei der täglichen Arbeit, wie zum Beispiel E-Mail Signaturen, HTML-Snippets und so weiter.
 
Zwar kann man in den meisten E-Mail-Programmen seine eigene Signatur definieren, will man aber eine unterschiedliche Signatur für privat und geschäftlich geht dies oft nicht.
 
Zu diesem Zweck nutze ich seit einiger Zeit die Software TextExpander. Man definiert sich entsprechende Textbausteine und Tastaturkürzel. Gebe ich nun am Ende einer E-Mail den Shortcut “;sig1″ ein, wird daraus automatisch meine Signatur. Spart eine Menge Zeit. Textbausteine können auch verschachtelt werden, Bilder enthalten, Variablen wie das Datum etc.
TextExpander
 
Für Freunde der Automatisierung gibt es derzeit die Software TextExpander, auf der Webseite Stacksocial, für den Mac günstiger. Statt 35 Dollar für knappe 17 Dollar.
 
Wer E-Mails auch unterwegs beantwortet, kann sich auch mal die mobile Variante für iOS anschauen.
 
Die Software gibt es nur für OSX, Windows-Benutzer finden in PhraseExpress eine Software mit ähnlichen Funktionsumfang. 


Neuer Service: Touch Icon Generator

Benutzer von Handys können Webseiten, auf welche sie einfach zugreifen wollen, direkt auf ihrem Home-Screen ablegen. Standardmäßig wird als Icon eine Miniaturansicht der Webseite angezeigt.


Dies sieht nicht immer schick aus. Aber es gibt die Möglichkeit ein eigenes Icon anzeigen zu lassen, ein sogenanntes Touch-Icon.

Touch Icon

Wir stellen nun auf eKiwi.de einen neuen Dienst zur Verfügung, mit dem ihr selbst ein solches Icon erstellen könnt.
Um den Dienst zu benutzen zieht einfach das Wunsch-Icon in den Generator und alle benötigten Bildgrößen und HTML-Code werden erzeugt. Die erstellten Bilder und HTML-Code müssen nur noch in die Webseite eingebunden werden. Fertig!

Neben dem Generator, gibt es zudem Einbauanleitungen und weitere Informationen. Obwohl die Icons standardmäßig für iOS sind, funktioniert es auch unter Android.

Hier geht es zum kostenlosen Dienst.


Star Wars Commander für iOS

Eigentlich mache ich ja um Free-To-Play Spiele immer einen Bogen. Die Spiele sind zwar prinzipiell kostenlos, werden aber natürlich nicht ohne Gewinnabsicht von den Herstellern entwickelt.

In der Regel kann man im Laufe des Spiels Geld einwerfen um gewisse Vorzüge zu erlangen. Mir ist es dann prinzipiell lieber, ein Spiel gleich zu einem vernünftigen Preis zu kaufen und ohne Einschränkungen zu spielen.

Dennoch habe ich mir mal “Star Wars Commander” für iOS angeschaut. Das Spielprinzip gleich vielen anderen Spielen aus dem App-Store. Man baut eine Basis auf und erweitert diese mit der Zeit. Ab und an gilt es Missionen zu erfüllen. Bis jetzt macht das Spiel halbwegs Laune, auch wenn es sehr darauf abzielt, dass der Spieler mal echtes Geld bezahlt. Dazu später mehr.

Das schöne an dem Spiel: es lässt sich einfach nebenbei spielen. Missionen dauern nur wenige Minuten. Mal greift man eine feindliche Basis an, mal muss die eigene verteidigt werden.

Star wars commander1

Vor jedem Angriff stellt man sich die Truppen zusammen, welche in den Kampf geschickt werden sollen. Auf dem Schlachtfeld platziert man diese dann halbwegs strategisch.
Einmal platziert agieren die Einheiten eigenständig, oft auch zu meinem Ärger. Die Einheiten agieren nämlich durchaus unterschiedlich. Einige greifen primär andere Bodentruppen an, andere feindliche Gebäude oder Geschütztürme. Setzt man die falschen Einheiten ein, lassen sich diese einfach abknallen und man verliert. Jede Mission kann zum Glück beliebig oft wiederholt werden.

Nach dem Einsatz sind zudem alle Einheiten verbraucht und müssen neu gebaut werden.

Neben den Missionen kann man sich online auch anderen Clans anschließen oder andere Spieler angreifen. Genauso kann man natürlich auch Opfer eines Angriffes werden.

In-App-Käufe

Schnell wird klar wie der Hersteller Geld verdienen will. Das Bauen von bestimmten Gebäuden nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, gerne auch mehrere Stunden. Während dieser Zeit muss man warten. Zum Glück nicht im laufenden Spiel, man kann das iPad zur Seite legen und wird benachrichtigt.

Soll es schneller gehen, kann man Edelsteine einsetzen. Im Gegensatz zu Energie und Rohstoffen gibt es diese im Spiel nur als kleinere Belohnungen. Stattdessen setzt der Hersteller darauf, dass man diese im Spiel kauft, zu wirklich gepfefferten Preisen:

Star wars commander2

Hier stelle ich mir schon die Frage ob es wirklich Leute gibt, die mal eben knappe 90 Euro für sowas hinlegen. Ich selbst habe mir jedenfalls vorgenommen kein Geld zu zahlen.

Fazit

Auch ohne Geld zu investieren macht das Spiel bisher Spaß. Längere Bauvorhaben im Spiel dauern natürlich ihre Zeit, da lege ich das iPad zur Seite und mache irgendwann meinen nächsten Züge. Sehen wir es als Vorteil: so verbringt man nicht zuviel Zeit mit dem Spiel.

Natürlich kann es sein, dass der Hersteller in den späteren Levels Wartezeiten von mehreren Tagen bereithält. In diesem Fall wars das natürlich und das Spiel wird deinstalliert.
Ob man wirklich Geld für die In-App-Käufe ausgibt muss jeder selbst entscheiden.


Preissenkung bei Dropbox

Dropbox gab heute bekannt die Preise zu senken. Wobei die Preise für den kostenpflichtigen Account nicht wirklich sinken. Stattdessen gibt es statt 100 GB jetzt ein sattes TB (also 1000 GB) für 9,99 Euro im Monat.
Als ich für einige Zeit im Ausland war, habe ich mir mal einen Pro Account geklickt um dort meine Daten zu sichern.Prinzipiell ist Dropbox ein super Dienst. Schnell, zuverlässig, wenn man jetzt mal von NSA und Datenschutzaspekten absieht. Die wichtigen Daten habe ich eh immer verschlüsselt abgelegt.

Dateien lassen sich schnell freigeben, die Handy-App sichert die Fotos bei Bedarf gleich auf den Cloudspeicher, diverse Anwendungen und Apps nutzen Dropbox mittlerweile um Daten und Einstellungen zu speichern und geräteübergreifend zur Verfügung zu stellen.

Dropbox

Allerdings war mir der Preis bisher immer ein Dorn im Auge. Der Pro-Account bot zwar satte 100 GB, aber ich hatte damals maximal ein Viertel davon in Benutzung. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich die gebotene Leistung nicht ausnutze und zu viel zahle. Also habe ich den Pro-Account wieder gekündigt und die Daten anderweitig gesichert.

So wird jetzt zwar der Speicher auf satte 1000 GB erhöht, lieber wäre es mir allerdings gewesen, wenn es auch kleinere und günstigere Pakete geben würde. So bleibe ich dann wohl weiterhin bei der kostenlosen Variante.


Podcastclient Instacast derzeit kostenlos für IOS

Wem die Apple Podcast App nicht ausreicht, findet in Instacast eine bessere Alternative. Die App ist sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad nutzbar. Einen separaten Mac-Client gibt es ebenfalls.

Die Verwaltung der Podcasts erfolgt direkt am Gerät und kann bei Bedarf auch geräteübergreifend über die Cloud synchronisiert werden. Die Podcasts werden über ein Verzeichnis gefunden und aboniert. Entweder sucht man gezielt oder entdeckt interessante Podcasts über Kategorien und Genres. Video-Podcasts werden ebenfalls unterstützt.

Der Download von einzelnen Episoden ohne das man den Podcast direkt abonniert ist ebenfalls möglich. Ansonsten hat die App sehr sehr viele Einstellungen für den Profi-Podcast-Hörer, wie zum Beispiel schnellere Wiedergabe, spezielle Wiedergabeoptionen, Sleep-Timer, AirPlay und vieles mehr.

Normal kostet die App 1,79 Euro und ist heute kostenlos zu haben. Doch auch, wenn man die Aktion verpasst, für den regelmäßigen Podcast Hörer sind die knapp 2 Euro gut investiert.

Instacast


Apple tauscht kostenlos Akkus bei einigen iPhone 5

Gute Nachrichten für Besitzer vom iPhone 5 mit Akkuproblemen. Zumindest wenn das Gerät zwischen September 2012 und Januar 2013 gekauft wurde. Trifft bei mir zu und ich habe genau diese Akkuprobleme. Mir viel das Ganze in der ersten Jahreshälfte auf.

Ist der Akku bei ca. 40% ist er wenig später nur noch bei 20% und wenig später schaltet sich das iPhone ab. Betroffen sind, laut Apple aber auch nicht alle Geräte.

Da ich noch Apple Care habe und die Akkulaufzeit mich immer noch gut durch den Tag gebracht hat, habe ich den Termin und Austausch im Apple Store bisher noch vor mir hergeschoben.

Iphone

Die guten Nachrichten: Apple hat nun auch für Leute bei denen die Garantie bereits abgelaufen ist beschlossen, den Austausch kostenlos vornehmen zu lassen. Dafür gibt es eine eigene Webseite. Dort kann man durch Eingabe der Seriennummer prüfen, ob das eigene iPhone für einen Umtausch in Frage kommt. Die Seriennummer findet man leicht in den Einstellungen vom iPhone unter Allgemein.

Falls ja, dann geht dies über den nächstbesten Apple Store (vorher online einen Termin machen), Apple-Service-Provider oder direkt über den Apple Service. Der Austausch startet in Deutschland ab dem 29. August und läuft bis zum 1. März 2015. Man hat also etwas Zeit. 

Wer den Akku bereits auf eigene Kosten wechseln lassen hat, kann ebenfalls eine Rückerstattung beantragen.


https:// fließt in das Google Ranking ein

Google versucht wohl gerade die allgemeine Sicherheit im Netz zu erhöhen. In Zukunft fließt in die Suchmaschinenplatzierung mit ein, ob eine Webseite über https://, also verschlüsselt erreichbar ist. Prinzipiell natürlich eine gute Idee. So kann niemand die übertragenen Daten einsehen.

Dennoch dürfte das viele Besitzer von kleineren Webseiten vor Probleme stellen. Die Zertifikate gibt es in der Regel nicht kostenlos und gerade bei kleineren Webspacepaketen lässt sich nicht einfach ein Zertifikat einbinden.

Abgestraft werden so also kleine Webseiten, während mittlere und große Firmen in der Regel damit kein Problem haben werden. Bis dahin bleibt abzuwarten wie stark die Gewichtung wohl ausfallen wird.

https.png


OSX: Langen Pfad ins Terminal eingeben

Unter meinem Mac bin ich immer öfter gezwungen mit dem Terminal zu arbeiten, z.B. um Jekyll zu nutzen. Aber es ist immer sehr nervend und zeitraubend den langen Pfad einzutippen. Und dann bloß keinen Fehler machen! Aber es gibt einen kürzeren Weg, welcher blankliegende Nerven und wertvolle Zeit erspart.

Man kann einfach den Finder nutzen und zu dem betreffenden Ordner oder zur gewünschten Datei manövrieren. Und jetzt einfach das auserwählte Objekt per Drag&Drop ins Terminal ziehen. Dabei wird der Dateipfad automatisch ins Terminal geschrieben.

long_path_to_terminal

Man bestaune das verblüffende Ergebnis; ganz ohne Tippfehler:

long_path_to_terminal2