Pathfinder – Dateimanager für den Mac

Seit ich meinen ersten PC hatte, verwende ich einen zweigeteilten Dateimanager im guten alten “NortonCommander-Style. Anfangs das Original, später unter Windows den Total Commander. Ein tolles Tool, welches neben gefühlten tausend Funktionen auch nur einmal Geld gekostet hat. Updates gab es immer kostenlos. Den Windows-Explorer habe ich nie verwendet. Zu umständlich.

Nun bin ich seit einiger Zeit auf dem Mac unterwegs und hier fehlt ein vernünftiger Dateimanager leider sehr. Es gibt zwar ein paar kostenlose Clone, wie muCommander oder DoubleCommander, aber diese lassen viele Funktionen und Komfort vermissen.


Beide genannten Programme sind plattformunabhängig. Dies ist aber bei einem Dateimanager, welcher sich doch besser ins System integrieren sollten weniger optimal. Zu verschiedenen sind die Dateisysteme, Ordnerstrukturen und Bedienphilosphie der verschiedenen Plattformen.

Pathfinder

Durch einen Podcast bin ich auf Path Finder aufmerksam geworden. Neben der klassischen 2-Fenster-Ansicht integriert sich die native OSX-App auch perfekt in das Betriebssystem. Die Bedienung geht nach einiger Zeit flott von der Hand.

Die Tastenkürzel orientieren sich hierbei an denen des Finders. Das macht die Umgewöhnungsphase etwas schwieriger. Viele Tastenkombinationen weichen vom Original ab. Wer Zeit und Muße hat, kann die Tastenkürzel zwar nach Wunsch umkonfigurieren. Ich habe mich aber entschlossen die Standardeinstellungen zu verwenden. Man gewöhnt sich dran und im Finder funktionieren diese dann auch.

Von den Funktionen macht es wenig Sinn alles aufzuzählen. Wie der Total Commander für Windows, handelt sich sich um eine Art “Schweizer Taschenmesser” für das Dateisystem. Neben den Standardoperationen, für Dateien, kann das Tool natürlich auch Daten komprimieren und wieder entpacken. Hierbei werden alle gängigen Archivformate unterstützt. Über die Seitenleiste hat man schnell Zugriff auf die Laufwerke des Systems.

Entwickler freuen sich über einen Hex-Editor oder Integration von Versionsverwaltungssystemen wie Subversion. Auch eine Konsole lässt sich an der aktuellen Position schnell öffnen. Ordner lassen sich synchronisieren und man bekommt auch Wunsch auch schnell die ganzen versteckten Dateien angezeigt, welche der Finder nur über Tricks anzeigt.

Ansonsten gibt es noch jede Menge weitere Funktionen. Vermisst habe ich lediglich einen integrierten FTP-Client. Die Software kann kostenlos für 30 Tage getestet werden. Danach werden 40 Dollar für die Vollversion fällig. In jedem Fall gut investiertes Geld für ein Tool, was man täglich im Einsatz hat.

Pathfinder

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Workflow für IOS

Workflow heißt die App, welche sich anschickt die Produktivität auf auf IPhone und IPad zu erhöhen. Im Wesentlichen baut man sich aus verschiedenen Aktionen eine Art Makro-Script zusammen. Beispiele gefällig: Mache drei Fotos, speichere diese als GIF und lade diese auf Twitter hoch. Oder: Ermittle meine aktuelle Position und teile diese jemanden per E-Mail mit.

Die Aktionen lassen sich mit Drag & Drop zusammenfügen. Einmal angelegt können diese auch als Icon auf dem Startbildschirm abgelegt werden. Neben einfachen Scripten lassen sich auch komplexere Dinge mit Variablen und Schleifen realisieren. Allerdings merkt man auch hier Einschränkungen von IOS. Im Prinzip ist nur möglich was Apple erlaubt und auch von anderen Apps verwendet wird, wie der Zugriff auf die Kamera.

In Workflow lässt sich das allerdings kraftvoll kombinieren. Wer regelmäßig bestimmte Dinge ausführt, kann so jede Menge Zeit sparen.

In der Gallerie warten jede Menge Beispiele. Mehr oder weniger sinnvoll, zeigen diese zumindest was möglich ist. Über 150 verschiedene Aktionen lassen sich, laut Herstellerangabe, kombinieren. Natürlich kann auch diese App nicht zaubern. Interaktionen mit Apps und Funktionen die die App nicht kennt sind nicht möglich. Dateiupload ist bei Dropbox möglich, wer etwas exoterisches verwendet schaut in die Röhre.

Trotzdem lohnt es sich die App mal anzuschauen. Besonders für Leute die Tablett oder Telefon unterwegs versuchen produktiv einzusetzen. Mit knapp 3 Euro ist auch der Preis nicht zu hoch, gemessen an dem Funktionsumfang.


Video-Demo

In dem folgenden Video stelle ich die App kurz vor:

Screenshots

Workflow

 

Workflow


Awesome Screenshot für iOS

Screenshots unter iOS sind ja schnell erstellt. Anders sieht es aus, wenn man z.B. ganze Webseiten fotografieren will. Hier kommt man mit Bordmitteln nicht weit, da jeweils nur der sichtbare Bereich abgebildet wird. Außerdem sind immer Browserelemente oder die Statuszeile sichtbar. Die kostenlose App “Awesome Screenshot” bietet Abhilfe. 

Die Anwendung bindet sich als Browserextension in das System ein und kann somit direkt im Safari aufgerufen werden. Aktiviert man die Funktion, öffnet sich die Webseite in der Screenshot-App. Hier kann man nun auswählen, ob man die ganze Webseite oder nur den sichtbaren Bereich fotografiert haben möchte. Ist der Screenshot erstellt, kann dieser mittels Zeichen- und Textfunktionen ergänzt werden, bevor man in dann abspeichert.

Awesome Screenshot


 


Owncloud: Backup/Sicherung der Kontakte

Owncloud ist eine wunderbare Lösung, um sich von den großen Cloud-Anbietern loszureißen und Kontakte, Kalender und Dateien auf den eigenen Server ins eigene Land zu holen. Nachteil ist: man muss selbst auf seine Daten aufpassen und Obacht geben, dass nichts unverhofft abhanden kommt.

Denn sind die Kontakte erst mal aus Versehen bei z.B. irgendwelchen Wartungsarbeiten gelöscht, dauert es nicht lange, bis sich das Mobiltelefon mit dem hinterlassenen Vakuum synchronisiert hat. Für diesen Fall habe ich gern eine vcf-Datei (vCard-file) im Ärmel bzw. auf der einem separaten Speichermedium.

Um ein Backup bzw. Sicherung seiner Kontakte mit Owncloud vorzunehmen ruft man den Link

https://myowncloudurl.de/remote.php/carddav/addressbooks/benutzer/contacts?export

im Browser auf und speichert die vcf-Datei mit den gesammelten Kontakten an einen sicheren Ort. Bei myowncloudurl.de trägt man selbstverständlich die URL zum eigenen Server ein oder wahlweise, je nach dem von wo man zugreift, localhost oder die IP-Adresse. benutzer muss durch den Benutzer-Namen des Owncloud-Account ersetzt werden.


Online-Link-Check für Deine Webseite

Heute ein kleiner Online-Tool-Tipp. Je größer und älter die Webseite wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Links ins Leere zeigen und nicht mehr funktionieren. Manuell alles zu durchsuchen ist entsprechender Aufwand. Manchmal finden es auch die Benutzer heraus und sind so freundlich und teilen den Fehler mit. Ist aber die Ausnahme. 

Das W3C bietet hier ein praktisches Online-Tool an: den Link Checker. Einfach die Adresse eingeben, ein paar Optionen festlegen wie die Link-Tiefe und schon gehts los. Werden auf einer Seite fehlerhafte Links gefunden erfolgt eine Ausgabe mit den entsprechenden Links. Je nach Größe der Webseite dauert der Vorgang schon mal einige Minuten.

Link Checker vom W3C


10 Mac App Bundle auf Stacksocial für 10$

Auf StackSocial gibt es mal wieder ein kleines Software-Bundle. Kostet tut es 10 $ und enthält 10 Apps für den Desktop-Rechner. Wie so oft wird man natürlich nicht alle Anwendungen brauchen, aber wenn man zwei, drei Anwendungen schon sinnvoll einsetzen kann, lohnt es sich schon unter Umständen. Natürlich sind auch Apps dabei, die mehr oder weniger wertlos sind. Kommt halt auf den Einzelfall an. Wer nur eine einzelne Anwendung braucht, fährt günstiger mit dem Direktkauf.

StackSocial - 10 Mac App Bundle

Folgende Programme sind dabei:

DiskMap

Visualisiert den Festplatteninhalt. So kann man schnell die dicken Brocken finden und ggf. Speicherplatz freiräumen

MenuTab Pro for Facebook

Schneller Zugriff auf Facebook über die Menüleiste von OSX

NotesTab Pro

Zugriff auf die Notizen über die Menüleiste

CopyClip 2

Optimiert die Zwischenablage, so hat man zum Beispiel Zugriff auf ältere Clipboard-Einträge

Privacy Protector

Entfernt private Daten aus diveresen Anwendungen

Share Bucket

Einfaches File-Sharing

StatsBar

Systemstatistiken für die Menüzeile

StockTab

Aktien für die Menüzeile

Alerts for Gmail

E-Mail-Benachrichtigung 

InstaReel for Instagram

Einfacher Zugriff auf Instagram


MS-DOS-Spiele: Archiv veröffentlicht 2400 Spiele-Klassiker

Zeitvernichtung voraus: Das Internetarchiv archive.org hat ganze 2400 Spiele-Klassiker für MS-DOS veröffentlicht. Darunter befinden sich auch zahlreiche Klassiker die ich damals tage- bzw. nächtelang an meinen ersten PCs gezockt habe, wie Dune 2, Stunts, Alley Cat und Prince of Persia.

Die Spiele lassen sich direkt im Browser starten und spielen. Die Ladezeit ist auch mal etwas länger (ganz wie früher), dafür muss man nicht wie früher “config.sys” und “autoexec.bat” bearbeiten um mehr konventionellen Speicher frei zu schaufeln.  

Die meisten Spiele wird man heute nicht mehr länger spielen, vergleichsweise einfach sind Grafik und Gameplay gemessen an heutigen Standards. Allerdings macht es Spaß einen alten Klassiker mal fix zu starten für nostalgische Gefühle. :-)

Prince of Persia

alleycat


Continuity Activation Tool für OSX

Mit OSX 10.10 hält eine neue Funktion in das Betriebssystem Einzug: Continuity. Unter anderem sorgt diese Funktion dafür, dass eingehende Anrufe auch auf dem Rechner angezeigt und beantwortet werden können. E-Mails können am iPhone / iPad angefangen und am Rechner zu Ende geschrieben werden. Ebenfalls nützlich: Instant Hotspot. Musste man vorher den mobilen Hotspot im Telefon erst von Hand aktivieren, kann es jetzt in der Tasche bleiben. Der Mac findet das iPhone und aktiviert diesen.

Leider unterstützen nicht alle Macs der letzten Jahre diese Funktionen, da diese u.a. auf Bluetooth 4.0 basieren. Hier kommt das “Continuity Activation Tool” ins Spiel. Je nach Rechner aktiviert es Continuity. Bei einigen Rechner genügt das Tool und die Installation, bei anderen ist Hardware in Form eines USB-Dongles notwendig. Andere benötigen eine neue Airport Extreme Karte.

Eine Übersicht liefert die folgende Grafik:

Chart

Bevor man jetzt Hardware kauft, sollte man aber auf jeden Fall noch die Webseite des Programmierers besuchen. Leider gibt es hier wie immer Ausnahmen und nur spezielle USB-Sticks werden unterstützt. Anschließend führt man das Tool aus. Bevor man jetzt zur Installation schreitet, bietet sich eine Vorab-Diagnose an:

diagnose

Liefert diese ein OK, kann man die Installation wagen. Auch hier erfolgt sicherheitshalber nochmal eine Diagnose. Dann gehts los. Nach knapp 5 Minuten sind die Funktionen hoffentlich aktiviert. Insgesamt macht das Tool einen recht ausgereiften Eindruck. Trotzdem: Benutzung auf eigenes Risiko. Die Anwendung erlaubt auch wieder eine Deinstallation, falls es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen sollte.

Hier geht es zur Webseite des Tools mit Download.

 

 


Demovideo ImageScaler für OSX

Im letzten Blogpost habe ich bereits den ImageScaler für den Mac vorstellt. Da Bilder mehr sagen als tausend Worte, haben wir ein Demo-Video erstellt, welches kurz die Funktionen der Software vorstellt:


Image Scaler für OSX

Zu den Dingen, welche ich als Webentwickler, Programmierer, Blogschreiber und auch mal für die privaten Fotos benötige, ist die Möglichkeit Grafikdateien schnell in verschiedenen Größen aufzubereiten.Viele Grafikprogramme erlauben es einzelne Bilder in der Größe zu ändern und entsprechend zu exportieren. Handelt es sich aber um mehrere (oder viele Bilder) wird es schnell zur Qual.

Für diese Zweck haben wir eine neue Software entwickelt: den ImageScaler. Die Funktionsweise ist einfach. Die Grafiken oder Fotos werden mittels Drag & Drop aus dem Finder in die Anwendung gezogen. Anschließend muss man nur die Ausgabegrößen anwählen und den Export betätigen. Fertig. Die Bilder werden in die gewählten Größen exportiert und in einem Ordner der Wahl abgelegt. 

Natürlich lassen sich auch eigene Größen definieren. Diese stehen dann auch in Zukunft zur Verfügung. So hat man immer die richtige Größe, zum Beispiel für den Blog, parat.
Exportieren lassen sich die Bilder in alle gängigen Formate, welche man für Internet und Co. benötigt. Die Software gibt es für 3,89 Euro im Mac App Store.

ImageScaler

ImageScaler

ImageScaler

ImageScaler