Category: Allgemein

Kostenlose DynDNS-Anbieter

Von , 15. Mai 2013 16:58

Nachdem ich gestern über Dyn.com geschrieben hatte, wo man sich jetzt neuerdings jeden Monat auf der Webseite einloggen muss, um den Account nicht verlieren, hier ein paar kostenlose Alternativen:

Auch hier gibt es verschiedene Modelle, kostenlose Basisfunktionen und gegen Aufpreis etwas mehr Features.

Dyn.com – bitte jeden Monat einloggen

Von , 14. Mai 2013 19:37

Da solche E-Mails mit Account und AGB-Änderungen bei mir sehr gerne untergehen poste ich das hier auch noch mal. Normal lösche ich solche Mails einfach, steht im Normalfall eh nix wichtiges drin. :-)

Diese war dann aber doch wichtig zu lesen. Dyn.com, Anbieter für dynamisches DNS möchte, dass sich alle Benutzer des kostenlosen Accounts einmal im Monat einloggen. Richtig auf der Webseite! Den Update-Client laufen zu lassen wie bisher genügt nicht!

Alternativ soll man auf einen kostenpflichtigen Account umsteigen. 

DynDNS

Wer nicht weiß, was Dyn.com überhaupt macht: Kurz gesagt, normale Internetanschlüsse haben normalerweise eine dynamische IP. Bei jeder Einwahl eine andere. Damit ist es schwer den eigenen Internetanschluss von extern zu erreichen. DynDNS-Anbieter updaten diese IP-Adresse regelmäßig auf eine festgelegte Domain. Dafür muss ein Client / Programm laufen, welches die IP-Adresse bei Änderungen aktualisiert. Kann z.B. jede Fritz-Box.

Unter dieser Domain ist dann der Internetanschluss von extern erreichbar. Sinnvoll, wenn man einen eigenen Server von daheim betreiben möchte oder Omas PC von daheim fernwarten möchte.

Aufgabenverwaltung mit Wunderlist

Von , 25. April 2013 20:19

Über Wunderlist habe ich hier noch gar nix geschrieben, obwohl ich das Tool eigentlich regelmäßig und gerne verwende. Heute kam ein Newsletter, dass es nun auch eine kostenpflichtige Pro-Version gibt. Dazu später mehr.

Generell konnte ich mit Todo-Listen und Zeitmanagement nie wirklich anfreunden. Eine zeitlang habe ich mal versucht GTD und andere Dinge für mich selbst umzusetzen. Habe ich dann irgendwann alles wieder sein gelassen, da ich mehr Zeit mit dem Management der Aufgaben verbraucht habe, als diese zu erledigen. Die meisten Sachen kann ich ohnehin merken, wichtige Dinge landen im Kalender.

Irgendwann habe ich dann mal Wunderlist ausprobiert. Schön: für Windows, OSX, Handy und Tablett gibt es jeweils Clients. Für alle anderen gibt es zudem eine Weboberfläche. Die Anwendung ist recht einfach gehalten:

Wunderlist

Im einfachsten Fall gebe ich einfach einen Titel für die Aufgabe ein, Enter drücken und schon habe ich die Todo erstellt. 

Man kann Listen erstellen, diese enthalten die einzelnen Aufgaben und diese können noch mal Unteraufgaben enthalten. Termine kann man setzen, wiederkehrende Aufgaben gehen auch und einfache Priorisierung ist ebenfalls mit dabei. Im Grunde war es das auch schon mit den wesentlichen Funktionen.

Einigen werden sicher viele Funktionen fehlen, für ist das genau das richtige Maß an Komplexität. Ich erfasse mehr oder weniger Dinge die ich irgendwann mal erledigen will oder sollte. Sehr selten mit Termin, diese Sachen verwalte ich in meinem Kalender. Am meisten nutze ich die Liste “Einkaufen”. Am PC erstelle ich die Liste für den nächsten Einkauf und habe diese dann im Laden auf dem Handy parat.

Wer nicht mehr will, für den Wunderlist ein super Tool, schick anzusehen und zudem kostenlos.

Pro-Account

Bisher hatte ich mich immer gefragt wie die Jungs und Mädels von Wunderlist ihr Geld verdienen. Die Anwendung kommt ohne Werbung aus (ich hätte nix gegen Werbung in der kostenlosen Version).  

Tja und heute kam wie gesagt der Newsletter, dass es in Zukunft einen Pro-Account geben soll. Für 4,49 Euro pro Nutzer. Dafür gibt es ein paar Extra-Funktionen. Man kann Aufgaben anderen Leuten zuweisen, unendlich viele Unteraufgaben und jetzt kommt es: neue Hintergründe. :-)

Ich bezweifle ja der Hersteller damit viel Erfolg haben wird. 4,49 Euro im Monat wäre mir das Ganze nicht wert, dafür bietet Wunderlist zu wenige Funktionen. Ist natürlich nur meine Meinung, aber mein Anwendungsfall was Todos angeht, könnte ich auch mit einer Textdatei oder Zettel und Stift erledigen. Zudem ist im Netz die nächste kostenlose Aufgabenverwaltung nur einen Klick entfernt. 

Webseiten mit verschiedenen Bandbreiten testen

Von , 24. April 2013 21:17

Gerade liest man ja auf fast jeder News-Seite im Internet: die Telekom plant für Neuverträge den Traffic zu begrenzen. Wer das Limit erreicht wird gedrosselt. Wie im Mobilfunk. 

Wer mal testen möchte wie sich das anfühlt, dann das Tool SpeedLimit für den Mac testen:

Drossel

Das Tool klingt sich in die Einstellungen der Systemeinstellungen unter OSX ein. Anschließend kann man die Geschwindigkeit für bestimmte Hosts festlegen. Ein Klick auf “Slow Down” und schon sind diese Hosts gebremst.

Nun kann man die Webseite in der eingestellten Geschwindigkeit ansurfen. Am Besten vorher noch den Browsercache leeren. Neben dem Erlebnis gedrosselten Internets, kann man das Tool natürlich auch anderweitig produktiv nutzen. Zum Beispiel um die Ladezeiten der eigenen Webseite mit verschiedenen Bandbreiten zu testen. Interessant gerade für mobile Webseiten.

Es lassen sich auch eigene Ports und damit andere Protokolle verlangsamen, interessant für Anwendungsentwickler. Es gibt ebenfalls ein Plugin für den iPhone Simulator.

Google: Hilfe bei infizierter Webseite

Von , 26. März 2013 20:18

Kann schnell passieren, die eigene Webseite ist “gehackt”, bzw. infiziert. Irgendeine Sicherheitslücke in einem PHP-Script, welches man nicht schnell genug geupdatet hat und schon hat man den Salat. Dann ist guter Rat teuer und oft genug verfällt man erstmal in Panik. Webseite löschen, dann weitersehen. Nicht unbedingt die beste Lösung. :-)

Nun, wie man es richtig macht, hat Google auf einer Infoseite zusammengestellt: www.google.com/webmasters/hacked

Die Seite ist leider nur englisch, erklärt aber verständlich was man im Fall der Fälle für Schritte unternehmen sollte. Es gibt ein Einführungsvideo, anschließend werde Schritte und Maßnahmen erklärt, z.B. Webseite offline nehmen. 

Meine Empfehlung, auch wenn die eigene Webseite gerade noch ohne Probleme läuft kann es nicht schaden sich das mal anzuschauen, damit man im Ernstfall nicht mit ganz heruntergelassenen Hosen da steht. 

Erste Hilfe

Bloggen unter Linux – Blogilo

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Von , 10. März 2013 14:07

Ich verwende zum Bloggen gerne einen nativen Client, welcher mir die Arbeit etwas abnimmt. Bilder füge ich zum Beispiel gerne einfach mit Copy & Paste ein. Der Client soll sich dann später beim veröffentlichen um den Upload kümmern. 

Unter Windows habe ich früher Windows Live Writer verwendet, unter MacOS verwende ich MarsEdit. Nun habe ich auch noch einen Linux Rechner den ich ab und zu benutze. Also musste ein Linux Client her. Etwas gesucht und dann die Software “Blogilo” gefunden. Es ist ein KDE-Programm, läuft aber auch unter Gnome ohne Probleme. 

Die Software unterstützt WYSIWYG, Bilder werden einfach eingefügt und beim Veröffentlichen mit hochgeladen. Posts lassen sich nachträglich bearbeiten. Lediglich neue Kategorien lassen sich nicht anlegen, bestehende können natürlich ausgewählt werden.

Natürlich werden auch mehrere Blogs und Systeme unterstützt.

Wer unter Linux bloggen will, ohne Weboberfläche, der sollte ich Blogilo mal anschauen. Die Software ist linuxtyptisch auch noch kostenlos. 

Blogilo

Nifty Mini Drive für Macbook

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Von , 28. Februar 2013 18:20

Letztes Jahr irgendwann habe ich mal spaßeshalber bei Kickstarter das Nifty Mini Drive unterstützt. Hat damals knappe 30 Dollar gekostet. Nach einigen Verzögerungen (soll keine Kritik sein, bei Neuentwicklungen sind Verzögerungen völlig normal) kam jetzt diese Woche doch tatsächlich das Mini Drive per Post. 

Bei Nifty Drive handelt es sich um einen speziellen Micro-SD Card-Reader für das Macbook. Dieser schließt bündig mit dem Macbook und kann somit im Gerät verbleiben. Im Prinzip erweitert das Ding das MacBook um ein weiteres Laufwerk. Ich selbst habe ein Macbook Air.

Micro-SD karten gibt es derzeit bis maximal 64 GB. Ich habe mich für eine Karte von Samsung entschieden. Diese ist zwar etwas teurer, als beispielsweise eine Karte mich gleicher Kapazität von SanDisk, allerdings habe ich mit SanDisk Karten eher nicht so gute Erfahrungen gemacht. 

Das Nifty-Drive gibt es in verschiedenen Farben, eingesetzt sieht das Ganze dann so aus:

DSCN3112

Somit kann man sein MacBook schnell mal um zusätzlichen Speicher erweitern, zum Beispiel für Backups. Im Lieferumfang ist auch noch ein kleines Tool um das Nifty-Drive wieder aus dem Gerät zu bekommen. Bei dem ist nur die Frage, wie lange es dauert bis man es verliert. :-)

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Google Chrome: Welche Tabs machen Krach?

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Von , 27. Februar 2013 07:02

Da ist man mal wieder im Internet unterwegs, hat viele Tabs offen und auf einmal ertönt irgendwo her Musik, Werbung oder sonstiger Lärm. Schuld ist dann gerne mal irgendeine tolle Flashwerbung. Dann geht die Suche durch die Tabs durch. Manchmal findet man den Störenfried gar nicht so schnell. Google will im Chrome nun etwas Abhilfe schaffen. Im Favicon wird zusätzlich eine animierte Audio-Anzeige einbeblendet. 

Und so sieht das Ganze dann aus:

Ein nettes Gimmick wie ich finde. Schön wäre es zudem, wenn man einzele Tabs auch lautlos schalten könnte, damit nichts durcheinander dudelt. Allerdings ist ist die Funktion noch nicht offiziell im Chrome enthalten. Kann mir auch vorstellen, dass die Funktion auch nervig sein kann, wenn die ganze Zeit sich etwas bewegt, wenn man im Hintergrund einfach nur ein Webradio mitdudeln lassen will.
(via)

Firefox OS und die Mobilfunkanbieter

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Von , 26. Februar 2013 07:58

Aktuell läuft in Barcelona der Mobile World Congress. Jede Menge neue Telefone werden vorgestellt, auch so schöne Dinger wie 7 Zoll Telefone. Nun interessiert mich Hardware eher selten, zu schnell veraltet diese. Was heute an Telefonen vorgestellt wird, danach kräht in ein paar Monaten kein Hahn mehr.

Viel interessanter finde ich die Software. Gerade bei den mobilen Betriebssystemen tut sich gerade etwas. Zum Beispiel Ubuntu- und Firefox-OS für Telefone. Im Prinzip gut, mehr Wettbewerb kann dem Markt nicht schaden.

Ich habe Firefox OS letztes Jahr zum ersten Mal live gesehen, auf der EclipseCon in einer Keynote. Hier im Blog habe ich ebenfalls kurz beschrieben, wie man das Ganze im Browser testen kann.

Firefox OS

Auf den ersten Blick sieht das System ganz gut aus und lässt sich auch einfach bedienen. Anwendungen sollen modern in HTML5 und Java-Script umgesetzt werden können. Damit sollten sie auch auch anderen Plattformen laufen.

Das Betriebssystem ist das eine; das Ökosystem etwas anderes. Mittlerweile ist zweiteres für mich ein entscheidener Kaufgrund.

Gibt es regelmäßige Updates? Gibt es gute Apps? Wie bekomme ich meine Medien drauf? Wie gut arbeitet das Gerät mit anderen Geräten zusammen. Und so weiter…

Nach einem Ausflug ins Android-Lager, nutze ich momentan ein iPhone. Bis jetzt bin ich zufrieden. Und wenn es etwas besseres gibt wechsel ich, kein Thema.

Nun las ich heute etwas über Firefox OS auf Heise. Die Mobilfunkanbieter freuen sich angeblich sehr über Firefox OS. Dieses könnten sie nun endlich an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Super! Das klingt nach dem guten alten Branding von Telefonen:
Da kommen Erinnerungen an frühere Zeiten wieder hoch. Die Anbieter passten die Telefone und Betriebssystem früher gerne an. Glück hatte wer nur ein Betreiberlogo beim Start zu sehen bekam. Echte Nostalgiker erinnern sich an spezielle Internettasten am Handy. Ein Klick  brachte einen nicht nur ins Internet, sondern auch den Besitzer des Handys in Panikmodus. Damals wurde jedes Bit im mobilen Internet noch in Gold aufgewogen. Jeder unvorsichtige Klick auf diese Taste spülte Geld in die Kassen der Mobilfunkbetreiber.

Und heute? Dank Apple und Google haben wir heute ungebrandete Handys. Firmen wie Apple lassen sich da nicht reinreden was an Software aufs Telefon kommt. Statt SMS verschickt das iPhone eben eine iMessage und der Mobilfunker geht leer aus.

Die ärgern sich natürlich. Die wollen Geld verdienen und sich die Endgeräte ungern aus der Hand nehmen lassen. Ich glaube irgendwo weint jeden Abend ein Manager, weil wir statt teurer SMS nun WhatsApp verwenden. Wie konnte das passieren?

Was die Mobilfunkanbieter vorhaben mit ihren Anpassungen? Wird sich zeigen, aber hier ein paar spontane Ideen: WLAN-Hotspot nur gegen Aufpreis oder mit entsprechendem Tarif, vorinstallierte Messenger vom Mobilfunkanbieter, statt WhatsApp, welches vielleicht gar nicht installiert werden kann. Schnelle Updates? Vermutlich eher nicht.

Hier ein Zitat aus der Produktpräsentation:

For operaters&Manufacturers:
 Ownership and control over relationships with customers

Na da werden die Anbieter doch anfangen zu sabbern. Ich bin dann erstmal skeptisch aber lasse mich gerne positiv überraschen.

Betriebssystem X auf Computer Y

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Von , 25. Februar 2013 07:22

Letztens vom Google Chromebook Pixel gelesen. Recht teuer, schickes Design, keine besonderen technische Highlights. Wobei ich zugeben muss keine Ahnung zu haben, was es so an aktuellen Prozessoren so angesagt ist.

Heraus sticht ein ordentliches Display mit hoher Auflösung. Ich frage mich ja schon seit einiger Zeit, warum irgendwelche Smartphones mittlerweile mit Full-HD Display ausgestattet sind, während beim 08/15 Laptop immer noch ungestraft 1366 mal 768 irgendwas Auflösungen verkauft werden dürfen.

2013 02 24 22 23 01

 

Aber darum geht es hier nicht:

Heise berichtet zudem, dass es auf dem neuen Chromebook Pixel von Google möglich ist Linux zu installieren. Ich finde es ja etwas bedenklich, dass so etwas eine News wert ist: Betriebssystem X lässt sich auf Computer Y installieren. Früher war so etwas Standard. Und sogar eine USB-Maus lässt sich benutzen, Donnerwetter.

Smartphones und Tabletts machen es ja vor. Verdongelte Geräte, Updates nur solange der Hersteller Lust hat Geld zu investieren.
Gut, Telefone konnte man noch nie wirklich mit einem anderen Betriebssystem ausstatten. Aber auch die sind inzwischen komplette Computer und Tabletts sind, auch für mich als iPad Besitzer, mehr ein nettes Spielzeug.

Dennoch, bedenkliche Entwicklung. Und dem Durchschnittsanwender dürfte das auch relativ egal sein.

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