Cloud-Computing ist ja prinzipiell eine feine Sache. Alles ist online verfügbar, an jedem PC (sofern man Datenschutzaspekte jetzt mal außen vorlässt). Nun, wenn alles online ist, hat das natürlich auch Nachteile. Sperrt Google meinen Account sind im schlimmsten Fall auch meine Daten weg.
Mir geht es zumindest so, ich will meine Daten lieber nochmal offline verfügbar haben. Google bietet hierfür den Dienst “Google Takeout” an. Hatte ich bereits vor einiger Zeit von berichtet. Damals wurden nur eine handvoll Dienste unterstützt.
Dies hat sich mittlerweile geändert:

Ob so Dinge wie +1 und die Circles sicherungswürdig sind, muss jeder selbst wissen, wirklich sinnvoll ist hingegen Google Docs.
Somit kann man mit einem Klick seine gesamten Google Daten herunterladen.
Heute nur ein kleiner Linktipp, der zeigt, was mit modernen Browsern und Webdesign (und ordentlich Know-How) alles so möglich ist. Ohne Flash wohlgemerkt: http://acko.net
Einfach die Seite besuchen und nach unten scrollen, dann sieht man den 3D Effekt. Ich habe das Ganze mit Google Chrome getestet. Ob es auf anderen Browsern auch funktioniert, müsst ihr ausprobieren.

Die technischen Hintergründe werden hier etwas genauer erklärt. Das ganze geht sogar so weit, dass der Programmierer der Webseite gleich noch einen Editor zusammengehackt hat, mit dem ihr das Aussehen der Webseite in einem 3d Editor bearbeiten könnt:

Computer neustarten macht in der Regel keinen Spaß, aber jeder kennt es, irgendwelche Updates wurden installiert und das Betriebssystem verlangt einen Neustart. Anschließend darf man je nach Rechner erst mal ein paar Minuten warten…
Wer hingegen Freude und Spaß beim Neustart empfindet, der kann sich mal die Webseite http://www.therestartpage.com/ anschauen.
Alle anderen natürlich auch.
Die Entwickler der Seite haben es geschafft von zig verschiedenen Betriebssystem den Bootvorgang zu simulieren. Hier eine Auswahl der Betriebssysteme:

Amiga, MacOS, Windows, Next, teilweise noch in verschiedenen Versionen, alles dabei.
Sogar an die knarzenden Diskettengeräusche vom Amiga wurde gedacht. Kann man prima in den eigenen Erinnerungen schwelgen. 

Ich weiß gar nicht wie viele Dienste es mittlerweile gibt um Youtube-Videos ins MP3-Format zu konvertieren. Hier jedenfalls ein weiterer: www.shareyoutubemp3.com 
Funktioniert wie immer: einfach die URL vom Video kopieren und auf der Seite einfügen. Convert anklicken und nach 1-2 Minuten ist die MP3 auch schon fertig. Schön ist auch, dass die Seite kein Java oder sonstiges benötigt.

Zusätzlich gibt es das Ganze auch noch als Windows oder Mac Anwendung. In dieser kann man zusätzlich noch Konvertierungsoptionen festlegen.

(via)
Ein zweiter Monitor ist oft ganz praktisch. Zum Beispiel beim Programmieren, ein Monitor die Entwicklungsumgebung, auf dem anderen die Entwicklungsumgebung. In meiner Firma wo ich tagsüber hart arbeite sind zwei Monitore Standard. Daheim wäre ein zweiter Monitor ab und zu ganz nett, aber ich will nicht ständig den Schreibtisch mit einem Zweitmonitor belegt haben.
In diese Lücke springt nun die Anwendung AirDisplay. Gibt es im App-Store für 7,99 Euro. Nicht gerade billig, aber von meinen getesteten Apps für die Funktion meiner Meinung die beste. Ich hatte noch iDisplay getestet, dies kostet nur 3,99 Euro, aber die Anwendung verstellte die Auflösung vom Mac bei jedem Start. Unschön.
Wie funktioniert das Ganze? Nach der Installation der App muss man noch ein kleines Dienstprogramm auf dem PC oder Mac installieren. Startet man AirDisplay auf dem iPad wird dieses in der PC/Mac Version angezeigt. Nun noch verbinden klicken und schon steht das iPad als Zweitmonitor zur Verfügung:

Die Verbindung und Übertragung der Daten erfolgt über WLAN. Ab und zu kann es hier zu Rucklern beim Bewegen des Mauszeigers kommen. Gute WLAN-Verbindung ist daher Pflicht. Insgesamt läuft es aber recht flüssig. Sogar Videos lassen sich ohne Probleme abspielen.
Die Steuerung auf dem Zweitmonitor erfolgt normal über Maus. Man kann allerdings auch den Touchscreen des iPads verwenden.
Fazit: Eine feine Sache für alle die nur ab und zu einen Zweitmonitor benötigen. 7,99 Euro erscheinen zwar im AppStore erstmal als teuer, aber eigentlich ist das ein angemessener Preis. Schön ist ebenfalls, dass man AirDisplay sowohl mit einem Windows-PC als auch mit einem Mac nutzen kann.
Wer das iPad nur mit einem Windows-PC als Zweitmonitor nutzen will, kann sich auch noch das kostenlose Display-Link anschauen.

Tools von Freemake hatte ich hier schon öfter vorgestellt. Kostenlose Tools zum Konvertieren und Bearbeiten von Videos und Musik. Heute möchte ich kurz Freemake Music Box vorstellen.
Musik gibt es jede Menge auf Youtube und andern Plattformen, auch wenn leider vieles in Deutschland gesperrt ist.
Music Box macht im Prinzip nichts anderes als diese Plattformen nach Musik zu durchsuchen. Die Songs können anschließend abgespielt werden und auch in Playlisten sortieren. Herunterladen der Musik ist nicht möglich, man muss also Online sein um die Musik abzuspielen.
Musik die ich öfter höre kaufe ich. So habe ich die Musik dann auch offline verfügbar auf meinem iPod.
Als Anwendungsfall für die Music Box könnte ich mir z.B. vorstellen: man hat eine Party und will Lieder zusammenstellen, die man nicht unbedingt in seiner lokalen MP3 Sammlung braucht.

Was war euer erster Computer?
Meiner war ein damals moderner Amiga 500. Unglaubliche 512kb Arbeitsspeicher und ein Diskettenlaufwerk.
Kumpel hatte vorher bereits einen C64. Haben wir dann stundenlang nach der Schule dran gezockt. Grafik, Sound, Ladezeiten und die Spiele selbst, nach heutigen Maßstäben recht altbacken. Man hatte keinen Monitor sondern verwendete einen flimmerigen Fernseher. Gesteuert wurde mit klapprigen Joysticks. Ich weiß noch, dass ich von meinem Kumpel immer den ohne Dauerfeuer-Taste bekam.
Wenn wir an meinem Amiga gespielt, war es dann natürlich umgekehrt.
Viele Spiele von damals sind mittlerweile legendär; zum Beispiel “The great Giana sisters”, “North and South” oder “Turrican” ein.
Warum ich das Ganze schreibe? Eigentlich nur wegen dem Webdienst “C64 yourself” den ich vor kurzem entdeckt hatte. Man zieht ein Foto auf die Webseite und es wird eine C64-Version des Bildes erstellt. Original mit unglaublichen 16 Farben. Spaßige Angelegenheit, kann man z.B. als Avator in Foren oder Facebook nutzen.
Und so sieht das Ganze dann z.B. aus:

Ehrlich gesagt, sind wir vom Erfolg unserer ersten kostenlosen Android-App, dem Promille-Rechner, etwas überrascht. Knapp 50.000 Downloads haben wir bereits verzeichnet. Das hat uns natürlich motiviert die Anwendung weiter zu verbessern. Ein paar Fehler waren noch in der App, welche hier und da zu einem Programmabsturz geführt haben.

Zusätzlich werden die Getränke nun für jeden Benutze extra gespeichert. Das heißt z.B. bei Andy merkt sich die Anwendung die 2 Bier und bei Daniel die 3 Bier. Die Werte bleiben auch beim Beenden der App erhalten. Somit muss man an einem Abend nicht alles nochmal eingeben.
Neben den Fehlerbehebungen und neuen Funktionen, steht die App nun auch in englischer Sprache zur Verfügung. Mit einer einfachen Übersetzung war es hier nicht getan, der Blutalkoholwert wird in anderen Ländern mit anderen Einheiten angegeben. 
Mit unseren Promillewerten kann ein Engländer nichts anfangen. Wer also im Ausland unterwegs ist, kann die Einstellungen nun ändern.
Also viel Spaß damit.
Mít dem Dienst Videodropper könnt ihr Youtube-Videos direkt an eure Dropbox senden lassen. Man loggt sich über Dropbox ein, anschließend noch den Link kopieren und einfügen:

Das ganze funktioniert auch mit gesperrten Songs. Dieses tolle Bild dürfte ja mittlerweile jeder kennen:

Nach dem Start des Downloads wird dieser in eine Warteschlange gepackt, daher dauert es ein wenig, bis der Download in der Dropbox ankommt. Wer das ganze nur anschauen will, dem empfehle ich unseren alten Blogartikel.
(via)
Gute Tools kann man hier auch mal öfter vorstellen. Heute wieder mal den Freemake Video Converter. Mittlerweile in Version 3 erschienen. Natürlich immer noch kostenlos. Ein Universal-Tool um Videos von einem Format ins andere zu konvertieren.
Benutze ich hauptsächlich um Videos und Dokus für das Apple-TV oder iPad zu konvertieren. Apple ist ja bei der Unterstützung von Video-Codecs etwas, naja, heikel. 
Aber kein Problem mit dem Tool, einfach die Videos reinziehen, dann das gewünschte Ausgabeformat auswählen und los geht’s. Eine leistungsfähige CPU ist zu empfehlen.
Es gibt Ausgabeformate für Apple, Android, Bluray, DVD. Eigentlich alles was man so gebrauchen könnte.
Fazit: absolut zu empfehlende Software.
